„Das Wort vor der Predigt“ // „Balance“

Text: Gerhard B. Brückmann (07.06.2015) ©
3. MoGo // Fliegenberg (Martin-Luther Kirche)

Das Wort vor der Predigt: „BALANCE“ /anläßlich des 3. MoGos in Fliegenberg 07.06./15, 11:00 Uhr

Balance (frz.) = Waage, Waagschale, Gleichgewicht.
Bilanx (lat.) bi = zwei, lanx = Schale.
Bilanz (Kaufm, Bankwirtschaftl. Begriff) = Konten: Soll + Haben.
„Work -Life – Balance“ (engl.) = Neuzeitlicher Begriff (Arbeit + Freizeit).

Wir unterscheiden die „Mentale Balance“ + die „Körperliche Balance“ (Das innere Gleichgewicht, unsere „Mitte“). In den USA (SF) gibt es 2 unterschiedl. Klassen:
1) Die einen arbeiten, um zu leben und 2) Die anderen leben, um zu arbeiten.

Habe ich aber eine Wahl, so muß ich mich fragen, was für mich sinnvoller ist! Was ist erstrebenswert?
Geht es um eine Anhäufung von Geld und Sachwerten, Ruhm und Ehre, Ansehen in der Gesellschaft? Dieses falsche Anspruchsdenken verursacht Streß und macht garantiert krank! Plötzlich brauchen wir einen Coach, einen Motivationstrainer, der sein Geld damit verdient, schlechte Arbeit erträglicher zu machen. Das widerum kann teuer für uns werden.

Wenn uns die Arbeit befriedigt und die Motivation aus uns selbst heraus gelingt, so ist es gut und gesund. (Art der Arbeit ist mit entscheidend).
Motivation und der Glaube, sind der Motor des Lebens!

Vom körperlichen Ungleichgewicht sprechen wir, wenn wir krank sind! (Kann auch seelischer Natur) Das menschliche Gebiß beinhaltet im Idealzustand ? Zähne? (Frage an die Gemeinde!), also vollbezahnt, alle 4 Quadranten!
Fehlt auch nur 1 Zahn, kommt das Gebiß aus dem Gleichgewicht! Folge ist, der Antagonist wächst der Zahnlücke entgegen. Es fehlt die Abstützung, der Verbund! (Es sieht aus, wie „Im Tal der Biber.“)
Jeder stützt somit jeden: Wir sprechen vom sog. Musketier-Syndrom!“  –  „Einer für alle, alle für einen.“ (B.*).

Gegnsätze, Kontraste sind nötig. Der Wahrnehmung wegen! (Musik/Sport…)
Im visuellen Bereich (Fotos vergleichend!) – Beispiel anbringen! …(Pastorin + ich) =
( “Die Schöne und Das Biest“).

Aus der chinesischen Philosophie (Daoismus) gibt es einen permanenten Zustand der Veränderung – alles ist im Fluß! „Yin“ (weiblich), negative Kräfte, dunkel, Erde + „Yang“ (männlich), positive Kräfte, hell, Himmel. – Befinden sich im dauernden Wechselspiel!
„Chi“ (Chinesisch) = „Ki“ (Japanisch) kann man mit Energie übersetzen. – Beispiel : (Tai Chi + Aikido). Daraus entsteht unsere Harmonie! Unser Gleichgewicht, unsere Balance!
Wenn es im rechten Verhältnis zusammenwirkt!

Für Biker ist die Bedeutung der Balance, das Halten des Gleichgewichts, Überhaupt für Zweiradfahrer aller Art, außerordentlich entscheidend!! Sonst fallen wir um. Auch abhängig von der Geschwindigkeit. Wobei das Langsamfahren und dabei Gleichgewicht halten schwieriger ist.
Manövrierfähigkeit auch beim Boot + Flugzeug unterschiedlich (Beispiele anbringen!).

Fahrt einen Reifen der Achtsamkeit! ©

Epilog: Work-Life-Balance / Was ist für mich erstrebenswert?
Schwerpunkte sind je nach Alter, Fähigkeit, Gesundheit und Lebenssituation unterschiedlich.
Möchte ich Zeit haben für die Familie (Beispiele anwenden!), alte Leute pflegen, Kinder betreuen, Freizeit, Sport, kultureller Bereich (Musik + Texte…) ? Vielleicht braucht man eine längere Auszeit für sich selbst? Sabbatical, Erholung, Gesundheit pflegen.
Welchen Lebensstil bevorzuge ich? Einfache, oder hohe Ansprüche? „Simple -Living“ (einfach leben).

Das Maß der Dinge ist der Mensch!?
Es ist ein Spagat, ein Balanceakt zwischen Beruf + Freizeit (Familie). = Wähle!!
Alles im „Lot“? Ihr seid euer eigener Baumeister/Architekt.

Japanischer Spruch* (Ausweis meiner damaligen Asiatischen Sportschule): „Vita-Dojo“
„Kokord Wa Karada – Ni Tsurezu / Karada Wa Kokord – Ni Tsurezu“

(Gleichgewicht von Körper und Geist – Keines der beiden Elemente darf das andere beherrschend führen!) : Sie sollen eine Symbiose ergeben.

Ende */ …symbolisch überreiche ich Euch die Lizenz für ein angenehmes Dasein! …

Gerhard B. Brückmann

Anläßlich des 3. Motorrad-Gottesdienstes in Fliegenberg:
06. Juni. 2015, 11:00, Martin-Luther Kirche (Pastorin : Dr. Anke Mühling)

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Beerdigung von Thomas Born (Karate-Tommy)

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Thomas Born, alias „Karate-Tommy“, kannte ich seit 1969 aus Hamburg. Er war mein Kampfsportausbilder und unterrichtete mich insbesondere in Straßenkampf (bewaffnet + unbewaffnet)! Thomas Born war mehrfacher Europameister in Karate. 
Auf Platz Nr. 8 war er in der Weltrangliste !

Ihm verdanke ich meine 8 MeistergradeKarate / 4. Dangrad – Yondan (Schwarzgurt) = Sensei (Meister).
+  Kung-Fu / 4. Duan (Schwarzgurt) = Si Fu (Lehrer).
Tommy veranlaßte mich später eine eigene asiatische Kampfsportschule „Vita – Dojo“ in Hamburg zu eröffnen.
*Ihm zu Ehren spielte ich bei seiner Beerdigung am 13. Mai 2015 ein  Klarinettensolo. –

Friede sei mit ihm !

Gerhard Bruno Brückmann (Gérard) /cl.

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Quellenangabe Bilder: Bild (Zeitung), Hamburger Abendblatt

Kalle Haverland – Beisetzung „Karate Tommy“

3. Mini-Motorrad-Gottesdienst der Dreamleaves in Fliegenberg!

Betr.: 3. Mini-Motorrad-Gottesdienst der Dreamleaves in Fliegenberg!
           (Sonntag, 07. Juni 2015, 11:00 Uhr)  – Thema: „Balance´“

 

Am Sonntag, den 07. Juni 2015, findet um 11:00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche zu Fliegenberg der nunmehr dritte Motorrad-Gottesdienst statt, zu dem alle Biker und Interessierte herzlich eingeladen sind. Das Besondere an diesem MoGo ist u.a., daß er personenmäßig ein überschaubarer, sogenannter Mini-MoGo sein wird, der einen nahezu familiären Charakter aufweist.
Darüberhinaus beinhaltet er „Das Wort vor der Predigt“, wodurch das Thema

„Balance´“ auch einmal aus der weltlichen Sichtweise durch den Initiator des MoGos, Herrn Brückmann, erläutert wird.

Die Predigt hält Pastorin Dr. Anke Mühling.

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von den Dreamleaves mit Gerhard B. Brückmann (Klarinette) und Henning Mund  (Klavier).
Als Gäste sind die Fly-Hill-Gospelsingers geladen, die unter der Leitung von Isabell Maack für einen stimungsvollen Rahmen sorgen.

Nach dem Gottesdienst ist eine ca. anderthalbstündige Ausfahrt im Verbund geplant. Die Strecke wurde maßgeblich von Bikern des Stammtisches Stelle (BSS) zusammengestellt. Sie wird von Sanitätern der Motorrad-Unfallhilfe des KBA und einem Johanniter-Mitglied der Motorrad-Unfall-Staffel begleitet.
Im Anschluß daran gibt es Gelegenheit Getränke und Speisen einzunehmen.

Veranstalter:  Martin-Luther-Stiftung / Kirche Fliegenberg

Pastorin:  Dr. Anke Mühling

Kontakt/Gesamtleitung: Gerhard B. Brückmann /cl.

www.dreamleaves.de / gbb@dreamleaves.de / mobil: 0171 – 210 84 33

 

„Das Wort vor der Predigt“ // „Wartezeiten“

Text: Gerhard Bruno Brückmann (29.06.2014) ©
2. MOGO // Fliegenberg (Martin-Luther Kirche)

In dem Begriff „Wartezeiten“ steckt das Wort „Zeit“. Und schon befinden wir uns mittendrin, im Geschehen des Alltäglichen. Einen jeden Einzelnen von uns betrifft es. Wir alle gehen mit ihr (Zeit) um. Oder sie mit uns? Wir alle verbringen viel Zeit mit Warten! Das ist die Wartezeit.

Was tun wir in dieser Zeit? Wie füllen wir sie aus? Wir werden nervös, wenn wir an der roten Ampel warten müssen. Sie (Zeit) verlängert sich, wenn vor uns einer seinen Motor abwürgt. Man raubt uns buchstäblich die Zeit! Verlängern tut sich nur die Wartezeit! Die Zeit aber, die uns verbleibt, um pünktlich unseren Arzttermin wahrzunehmen, zum Arbeitsplatz zu gelangen, oder die Theatervorstellung termingerecht einzuhalten, verkürzt sich! Eine nahezu unbarmherzige und grausame Wartezeit, die man auch als „Haltezeit“ bezeichnen kann, ist bei einem Verkehrsunfall das qualvolle Warten auf den Arzt oder Sanitätsdienst!

Subjektiv kommt es einem vor, als ob die tatsächlichen Minuten zu Stunden würden! Bei etwas, was wir als unangenehm empfinden (man denke nur an die Behandlung beim Zahnarzt – nein, das bedeutet für viele keine Wellnesskur), erscheint uns die Zeit als schmerzhaft und endlos lang. Eine nahezu gemeingefährliche Zeit, in der man ihr auch noch ausgeliefert ist!

Aber, von welcher Zeit reden wir? – Phänomen der Zeitschätzung.
Ein Autofahrer muss den Blick für den Biker haben! Er muss ihn wahrnehmen! Das braucht Zeit. Und wiederum vergeht „wertvolle“ Zeit der Umsetzung. (Gefahr erkannt – Gefahr gebannt). Für den Biker ist die häufigste Unfallursache die überhöhte Geschwindigkeit! Die Zeit, die man durch zu schnelles Fahren angeblich gewinnt, kann zum Verhängnis werden und fatale Folgen haben!

Ergo: warum diese Zeit so drastisch verkürzen? Wenn sie auf „natürliche“ Art und Weise verlängert werden sollte! Mit sich selbst und dem Straßenverkehr im harmonischen Fluss zu bleiben, das wäre letztendlich auch gesünder.

Wachsame Gelassenheit schafft schnellere Reaktionen!

Warum diese Hektik, Unruhe, Eile und Stress? So hören wir uns oft sagen: „Früher war alles anders“ – oder – „Welch eine beschauliche Zeit!“. Heute: Immer häufiger tritt ein Verlangen auf nach Entschleunigung! Wie wollen wir es nennen? Hunger nach Ruhe, nach der Distanz zu dieser schnelllebigen Welt? Wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Es ist das dritte Millennium der Glaubenszählung.

Vielleicht entwickelt sich ja wieder eine Kultur der Treue zu Gott? Der Glaube kennt nicht den unbestechlichen Maßstab chronologischer Zeitrechnung! Von Ewigkeit – spricht kaum einer. Es wird ein jeder in seiner Sprache eigene Begrifflichkeiten finden. Die Umstände in der heutigen Zeit treiben uns zu Höchstleistungen. Und die Zeit wird immer rarer! Sie wird enger, schnürt uns regelrecht zu, die Atmung wird flacher – wir verkrüppeln zu einer „Generation von Kurzatmern!“

Und da scheint es schon als Lebensverschwendung, wenn am Postschalter vor uns drei Menschen stehen und wir warten müssen! Ein Computer, der 30 Sekunden starten muss und uns nicht in „Sekundenbruchteilen“ das Fenster in die unendliche, virtuelle Welt eröffnet, ist langsam! So vernichten wir Räume und Zeiten!! Ein Wort, was in die Alltagssprache eingewandert ist, heißt „Echtzeit“.

Es meint die „wirkliche“ Zeit, nicht die „simulierte“!

Doch, was ist das Gegenteil von „Echtzeit“? Falsche Zeit? Unechte Zeit? (Nur, weil die zu lange dauert, oder beschleunigt wird?!) Manchmal finden wir einen Ort, in dem jahrhundertelang ohne Hast und Eile in einer für uns fast „bedrohlichen“ Langsamkeit die Zeit verging! Man ließ Raum – dem Vergehen! Warum?? Weil alle Uhren auf dieser Erde nicht die „Echtzeit“ messen, sondern nur die lächerlichen Passagen unserer beschränkten Lebensvorstellungen! – Mehr nicht! –

Wir brauchen einen Ort der Verlässlichkeit und Treue, einen Ort des Bewahrens und Haltens! Das Stundengebet, das Wort Gottes, die Musik, den Gesang – die Stille – Wir brauchen Orte, Zeiten und Rhythmen, um unserem Leben Gestalt zu geben! Der Mensch baut sich nicht nur von innen nach außen, er wird auch von außen nach innen gebaut! Hören wir auf unsere innere Stimme, unseren Biorhythmus, und üben uns in wachsamer Gelassenheit, und beherrschter Disziplin!

„Fahrt einen Reifen der Achtsamkeit!“ ©

Gerhard B. Brückmann

Anläßlich des 2. Motorrad-Gottesdienstes in Fliegenberg:
29. Juni. 2014, 11:00, Martin-Luther Kirche (Pastorin : Dr. Anke Mühling)